Thank You, Danke

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Hier ein ganz festes Dankeschön an alle die uns unterstützt haben, während und vor unserer Reise. Mit Freuden haben wir immer wieder feststellen dürfen, dass sich auch nach längerer Zeit immer noch Menschen für uns und unseren Blog interessiert haben.

Speziell auch einen Dank und Gute Reise an all die Leute die wir unterwegs getroffen und mit denen wir gewisse Strecken zusammen gefahren sind.

in order of appearance, * Travelpartner

* Peter und Sybille,CH, Mowag

Trish and Bill, AU, Motorad

* Christian,CH, Toyota Hilux

Marion and Dave, SA, Landrover Defender

Tom and Carl, SA, Landrover

* Lilly und Stephen, D, Toyota Land Cruiser

* Bridge and Chris, SA, Landrover Defender,

* Jane und Darius, D/RP, Honda Africa Twin

Helen and Brian, SA, at there Home

* Papi und Alex, CH, Nissan Navarro

* Jun, Fabian und Tobias, D, Iveco

Conny und Detlef, D, Toyota Land Cruiser

Anita und Van, GB, Toyota Land Cruiser

Patrick und Elly, B, Toyota Land Cruiser

Jens und Janina, D, VW-Bus

Pat und Verena, D, Hanomag

Susi und Ruedi, CH, OKA

Henning und Carolin, D, Toyota Land Cruiser

Magdi und Alex, AT, Ford Van

Peter, AU, BMW 1200

Tamin, SA, Toyota Land Cruiser

* Kirsty and Simon, SA, Landrover Defender

Merry and Brett, SA, Toyota Hilux

* Stephen and Nolan, Honda XR 400

und natürlich auch an all die anderen die wir unterwegs getroffen haben!

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Top 5, Bottom 5

Bestes Land

1. Botswana (Wildnis, Landschaft, Parks, Infrastruktur, alles 1A!)
2. Kenia (ganz Afrika in einem Land! leider Parks ein bisschen kostspielig)
3. Südafrika (Parks mit bestem Preis-Leistungsverhältnis, manchmal fehlt Afrika)
4. Sambia (tolle Landschaft, South Louangwa super, allgemein eher zu teuer)
5. Namibia (einzigartige Landschaft ganzes Land ein Touristenresort)

Blödstes Land

1. Äthiopien (siehe Fazit)
2. Senegal (cadeau, cadeau)
3. Nigeria (es gibt keinen Grund nach Nigeria zu reisen, aber nette Menschen)
4. Kamerun (RHD nicht erlaubt?!)
5. Simbabwe (leidet darunter von Topnationen umgeben zu sein)

Überraschungen

1. Kongo (nicht böse, nicht dunkel, nicht unterentwickelt)
2. Mali (alles unkompliziert)
3. Gabun (sehr entwickelt)
4. Nigeria (haben wir auf Platz 1 der vorhergehenden Liste erwartet)
5. Mauretanien (arrogant? Wohl eher zurückhaltend, schöne Dünen)

Bester Park

1. Krüger Park (meiste Tierarten, beste Infrastuktur, billig)
2. Central Kalahari/Kgalagadi (ursprünglich wild)
3. Serengeti (siehe Tierfilme, zu teuer)
4. South Louangwa (Geheimtip)
5. Tsavo West (Landschaft incl. Kilimanjaro und Verlobungsring)

Coolste Piste

1. Lake Turkana Route, Kenia (ist einfach so)
2. Kayes – Manantali, Mali (Mali ist nicht nur Wüste!)
3. Loubango – Ruakana, Südangola (Vorboten des gesuchten Afrikas)
4. Franceville – Ojo, Gabun – Kongo (Landschaft toll, Fahrvergnügen top)
5. Brandberg, Namibia (scurile Landschaftsformen)

Bester Campingplatz

1. Croc Valley Camp, Mfuwe Gate, South Louangwa, Zambia (Elefanten im Camp)
2. Thakadu Camp, Ghanzi, Botswana (Luxus zwischen zwei mal Wildnis)
3. Letaba Camp, Krüger Park, Südafrika (Morgens Gamedrive, Nachmitags Waschmaschine für 2 Rand)
4. Erongo Plateau Camp, Eileen Farm, Namibia (Kleinod im Nirgendwo)
5. L’étoile du mer, Kamerun (Südsee und Tigerbrawns)

Bestes Essen

1. Marokko (Tagine)
2. Südliches Afrika (Braai)
3. Kamerun (Fisch, Streetfood, Omlette)
4. Kenia (Fisch am Strand)
5. Äthiopien (Injera, nicht für Domi)

Korrupteste/mühsamste Polizei

1. Kamerun
2. Nigeria
3. Senegal
4. Zimbabwe
5. mangels Kanditaten frei

Kompliziertester/mühsamster Grenzübergang

1. Einreise Sudan (Polizeiliche Registration, Admin, wohl viel einfacher von Norden her)
2. Diamma (Mauretanien – Senegal)
3. Kongo-DRC (Enreise DRC Verhandlungssache)
4. Marokko – Mauretanien (dauert bei uns 7h)
5. Botswana – Zimbabwe (Einreise mit dem Mietauto unerwartet mühsam)

Beste Tiersichtung

1. Wild Dogs, Tsavo East
2. Geparden mit Zebra Kill, Krüger Park
3. Mirgation der Gnus mit Löwin Massai Mara
4. Löwen mit Giraffen Kill, Moremi
5. Brown Hyaena, Kgalagadi

Schönste Landschaft/Aussicht

1. Serengeti
2. Lake Turkana Route zwischen South Horr und Loiyangalani
3. Kalahari, Botswana
4. Draataal, Marokko
5. Chobe Riverfront, Botswana

Netteste Menschen

1. Gabun
2. Südafrika
3. Zimbabwe
4. Sudan
5. Mali

It’s done!

Papi’s Büro, Starrkirch-Will, Geoposition N47°20.642' E007° 55.602, Höhe 447

Totes meer
Hafenriesen
unser schiff im Doppel
Käpten auf der Brücke
Elba on the flyby

Später, Danach, Abschluss, Zuhause oder wie auch immer. Wir habens geschaft, sind wieder zurück. Der Alltag schleicht auf uns zu, versucht uns ins alte Leben zurück zu reissen. Sicher fragen sich viele, wie so eine Heimkehr verläuft, aber wenn man bedenkt, dass die erste Muss-Handlung zuhause, das Ausfüllen der letztjährigen Steuererklärung war, bleibt einem die Neugierde im Halse stecken. Da will ich lieber, auf die letzten paar Tage unterwegs eingehen. Der Anfang vom Ende findet im Hafen von Ashdod statt, und zwar pünktlich, falls man bei einer Verspätung von einer Woche das Wort pünktlich verwenden will, am 29.12.2011. Wir haben uns ins Büro eines uns vom Hafenagenten der gebuchten Reederei zugewiesenen Forwarders zu begeben, der uns durch den Zoll geleitet. Tönt kompliziert und vorallem „formell“ ist aber eigentlich nichts anderes wie ein institutionalisierter Camal. Genaugenommen funktioniert der Forwarder, in unserem Fall eine Frau, auch genau gleich. Sie bringt uns erst durch die Kontrolle, hilft Zoll und Immigration zu erledigen, verhandelt Gebühren zu unseren Gunsten. Der letztgenannte Vorteil wäre eigentlich un-erwähnenswert, da der Forwarder einen stolzen Preis von 200 US$ kostet, unverhandelbar.
Wieder sind die israelischen Beamten sehr nett, entschuldigen sich für übertriebene Sicherheitsmassnahmen, lassen aber die hardcore Autokontrolle weg. Das Ganze dauert knapp 2 Stunden, danach sind wir für Israel ausgebucht, fahren zum Pier.
Das Frachtschiff, das uns nach Europa zurückbringt, kann am besten als schwimmendes Parkhaus bezeichnet werden. Fast 200m lang 50m breit und 50m hoch. Als wir vorfahren werden schon heftigst Autos rein und raus gefahren, dazu alles mögliche was man sich auf Rädern oder Raupen vorstellen kann. Kleine Opel, grosse Lastwagen oder grössere Futtersiebanlagen. Dazwischen Mowag rauf, verkeilt und angebunden. Was grosse Maschinen betrifft, ist der Ingenieur sowieso in einem Frachthafen an der richtigen Stelle. Ob jetzt eine Besichtigung des eigenen Ozeanriesen, der gewaltigen Bulkladekrähne oder des Containerports inklusive Containerschiff, it’s a boy's place!
Die Abfahrt ist irgendwann mitten in der Nacht geplant, davor geniesen wir bereits den alltäglich 2 mal servierten italienischen Dreigänger, und italienisches Essen auf einem italienischen Schiff bedeutet, Pasta sind sogar in der Suppe al dente! Wir geniesens auf jeden Fall, nicht nur das Essen, die ganze Fahrt ist 1A. Sind uns erst die 5 Tage auf See als grosse totzuschlagende Lebenspause erschienen, stellt sich schnell heraus, dass dem überhaupt nicht so ist.
Der normale Tag beginnt mit Aufstehen um 7.00 Uhr, danach Frühstück mit Mitpassagieren, deren hat es zwei, inklusive Geplauder bis Neun, danach erste Stippvisite auf der Brücke, deren Zugang zwar untersagt ist, aber gern gesehen wird. Man informiert sich über Kurs und Wetter. 11.00 Uhr folgt bereits das Mittagessen, das sich bis ca. 13.00 Uhr hinzieht. Nun folgt der Haupt-Brückenbesuch, denn von 12-16.00 Uhr hat Edward, der philipinische Offizier, zusamen mit Fidel Dienst. Meistens hängen wir da rum bis 16.00 Uhr. Danach Lesen und um 18.00 Uhr wieder Essen. Füllzeiten verbringen wir mit Tischfussball, Tischtennis, Schach oder ganz einfach ausgiebig heiss Duschen.
Schlussendlich verbringen wir 8 Tage auf dem Schiff, denn unplanmässig kommt eine Detour bis fast Istanbul dazu, für uns unerwartetes Sightseeing durch die Dardanellen.
Am 5. erreichen wir schleisslich Savona, von wo wir innert nicht einmal 24h Olten erreichen. Schluss, aus, ähä, da war doch noch was…
Ja genau: Wir befinden uns bereits in der Schweiz, haben Zollformalitäten ohne Probleme hinter uns gebracht, das Auto wieder repatriiert, Carnet gestempelt. An Coldrerio fahren wir vorbei, planen in Belinzona zu tanken, denn dies ist bitter nötig, alle Kanister und der Zusatztank sind absolut leer, der letzte Tropfen ägyptisches Discountbenzin im Tank.
Aber des Tankes Füllstand ist unscharf, der normale Überwacher durch die Km-Anzeige funktioniert wegen Nachfüllens unzuverläsig.
Es kommt, was kommen muss, der Treibstoff geht uns aus, kurz nach der Ausfahrt Lago Maggiore und etwa 300m vor dem Schild, auf dem die Information verbreitet wird, dass die nächste Raststätte in 1000 m erreicht ist.
Also gut Kanister auspacken, zu Fuss hin und zurück. Dauer 1h.
Um 15.00 Uhr erreichen wir nach 413 Tagen und 60600 km Olten.
Mission Accomplished.

Trackfiles Januar 2012

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20120104-05schiff.GPX
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Trackfiles Dezember 2011

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20111229.GPX
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