Regen

Camping Castello de Baños, Spanien, Geoposition N36°44’20.9’’ W3°18’11.5’’, Höhe: Meereshöhe, 29.11.2010

Heute hats nur einmal geregnet und die Chancen, dass es noch ein zweites Mal regnet tendieren gegen null, denn dazu müsste es erst aufhören.
Nachdem wir das Wochenende auf dem Campingplatz La Marina in der Nähe von Alicante verbracht haben, sind wir heute wieder richtig weit gekommen. Geregnet hat es schon in Alicante und auf den ganzen 425 km nach Castello de Baño.
425 km sind übrigens Rekord, eigendlich warens sogar noch ein paar mehr. Leider ist mir aber heute etwas zum ersten Mal passiert, was wohl noch ein bis zwei mal vorkommen könnte: ich hab vergessen das Tracking Navi einzustellen, zu erkennen an der geraden Linie zwischen Elche und Murcia.
PS: DHL mit Ersatzkarten ist angekommen. Alles bestens!
PPS: Peter, falls du bei Paul den Blog nachliest, in Andalucien gibts eine Camperaktion, für vergünstigtes Übernachten auf Campingplätzen wenn man nach 18.00 Uhr ankommt und vor 10.00 wieder abreist. Genaues unter www.formulacamperandalucia.com

Camping Castello de Baños, Spain, geo position N36°44’20.9’’ W3°18’11.5’’, height: sea level, 29.11.2010

Today it only rained once and the chances that it rains another time are nearly zero, because for that it would have to stop first.
After we spent the weekend at the camping La Marina near Alicante, we drove quite far today. The rain already started in Alicante and continued all the 425 km towards Catello de Baño.
Besides, 425 km are our record. We just forgot to turn on the Navi today between Elche and Murcia, you can see that from the straight line in the track file.
PS: DHL with our replacement cards arrived! Everything is fine!
PPS: That is for Peter, nothing important for others;-)

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Erste Bilder / First Pics

Camping la Marinara, Spanien, Geoposition N38°07'50.5'' W0°38'50.9''
Hier erste Bilder, noch nichts weltbewegendes:
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Wieder lachen in Barcelona
zum baden zu kalt
Valencia
Lichtspiel
Kameratest
Domi am Fahren
Peters Mowag aus früheren Tagen

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Login und Fotos

Liebe Leute!

Nachdem wir schon von mehreren Leuten gefragt wurden, nun ein paar Erklärungen zum Blog:
1. Man braucht kein Login!
2. Wenn ihr was schreiben wollt, einfach "leave comment" drücken, Name und Kommentar reinschreiben! Wir freuene uns:-)!!
3. Die Fotos folgen bald!!
4. Wir haben nur noch ein Natel, da meines ja geklaut wurde. Nummer: 079 798 44 07
5. Die neusten Einträge erscheinen immer zuoberst. Für ältere einfasch weiter unten schauen oder im Achiev.

After we've been asked by many people now, here a few explanations for the blog:
1. you don't need a login!
2. If you want to write something just click on "leave comment", write your name and a comment! We are looking forward for all comments!!
3. Pictures will follow soon!
4. We only have one mobile phone, because mine has been stolen. Number: 079 798 44 07
5.the newest blogs are always listed first. For older ones just scroll down or look in the archive.

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Abwaschen ist Männersache

Auf den spanischen Campingplätzen ist es Sache des Rentners und nicht der Rentnerin, den Abwasch zu erledigen. Er tut dies einem Ritual gleich keines Falls im eigenen Camper sondern an öffentlichen dafür vorgesehenen Lavabos.
Wie alle Rituale folgt auch dieses einem bestimmten Muster, wie etwa festen Zeiten und Arbeitsabläufen. So trifft er auf immer die selben Mitrentner tauscht sich aus über Geschehenes und Geschehendes, ist darauf informiert über Wetter und Sonderangebote und weiss, falls ihn das überhaupt interessiert, Bescheid darüber, was zuhause läuft.
Wie bei sämtlichen Arbeiten die dem Manne zufallen, gibt es auch zum reinigen des benützten Geschirrs Abläufe, die einzuhalten sind. So wird etwa der Werkplatz, in seinem Falle das Spülbecken, erst gereinigt, danach platziert er links wie rechts ein identisches Kunststoffbecken. Das eine enthält die Werkstücke, das andere ist bereit, die erledigt Ware aufzunehmen. Gut vorberitet schreitet er darauf zu Tat. Der Erfahrene unterscheidet sich vom Unerfahrenen dadurch, dass er die exakte Menge des benötigten Spülmittels weiss, und sich so am Ende nicht mit Bergen von Schaum zu plagen hat.
Dieser Ablauf beruht auf Erfahrungen und ist der einzig zum Erfolg führende. Selbstverständlich resultiert aus der Tatsache des minutiösen Ablaufs, dass Frau das nicht kann.

To wash the dishes is a men’s thing

On the Spanish campings it is the responsibility of the male retiree (not the female) to wash the dishes. He does this following a ritual, never in his own camper but at public dish washing sinks.
Like all rituals, this one follows a specific pattern, like exact times and working steps. He always meets the same with-retirees and discusses things happening and things happened, gets informed about the weather and special offers or sales and knows, if it interests him at all, what is happening at home.
Like for all his labors as well for the dish cleaning the retiree has to follow a certain order. For example the working space, in his case the sink, has to be cleaned first. Then he places an identical plastic bowl left and right next to the sink. One contains the working peaces the other one is ready to take the finish duties. Well prepared he starts off. The experienced one differs from the un-experienced one in that that he knows exactly how much dish liquid he has to use so that he doesn’t have to fight with mountains of foam afterwards.
This ritual is based on lots of experience and is the only one leading to success. Consequently, he claims that wives would never be able to do this.

Kleine Welt

Camping El Jardin, Spanie Geoposition N30°23’32.6’’ W0°24’55.6’’, Höhe 15m

Heute fahren wir der Küste entlang von Valencia nach Alicante. Durch die kleinen Städchen ist es zwar schön, aber je näher wir zu Alicante kommen, desto enger wird es in den Strassen. Zudem hat es überall diese blöden Bodenwellen (“Gumps”), über die man fast im Schritttempo fahren muss, sonst verrüttelt es immer alles im Auto. Nach einer Weile kriege ich richtig Panik und male mir aus, dass der Wassertrank zerbirst und unser Bett zusammenkracht und überhaupt alles kaput geht… SCHRECKLICH! Als wir dann endlich auf dem Camping El Jardin ankommen bin ich so froh. Ausserdem ist das Mädchen von der Reception in Olten aufgewachsen und dann mit ihren spanischen Eltern nach Spanien zurückgezogen. Zudem hat Sie auch am 1.8.Geburi wie ich. Wie klein die Welt doch ist. Darauf gibt sie uns Rabat.

Camping El Jardin, Spain, geo position N30°23’32.6’’ W0°24’55.6’’, height 15m

Today we drive along the coast from Valencia to Alicante. It is nice to drive through the little villages, but the closer we get to Alicante the narrower the streets get. And everywhere there are these stupid road bumps, over which you have to drive in walking speed or it gives the car a good shaking. After a while I’m panicking, imagining that the water tank will rapture and our bed will break and that everything will be destroyed… HORRIBLE! As we finally get to the camping el Jardin, I am so glad. Funnily, the girl at the reception has grown up in Olten and than gone back to Spain with her Spanish parents. Additionally, she also has her birthday on the first of August, like me. How small the world is sometimes. To celebrate this, she gives us a discount.

Strassenhure, die (lat. Prostitutusa viae)

Unterart des Homo Sapiens. Zumeist weiblich, Verbreitung weltweit tritt jedoch in erwähnenswerter Häufung an den Fernfahrerstrassen entlang der französischen und spanischen Mittelmeerküste auf. Tag- sowie nachtaktiv, wahrscheinlich kein ausgeprägtes Kälteempfinden daher meist leicht gekleidet.
Ausgeprägtes Paarungverhalten jedoch meistens ohne eigenen Nachwuchs. Einzelgängerin, vereinzelt auch zu zweit anzutreffen. Zur Nahrungssuche meist an Ort und Stelle tretend oder sitzend bevorzugt an Keiseln oder ähnlichen leicht zugänglichen Orten.

Street whore, the (lat. Prostitutusa viae)

Subspecies of Homo Sapiens. Mostly female. Distribution worldwide, but in mentionable accumulation along the long-haul truck driver streets at the Mediterranean coast in France and Spain. Day and night active. Probably no pronounced feeling of cold, hence mostly dressed airy. Intensive mating habits, without own offspring though. Rough, sporadically seen in groups of two. For foraging mostly standing or sitting, preferentially at traffic circles or similarly easily accessible places.

Crazy tent woman

Camping el Saler, Spanien, Geoposition N39°23’20.6’’W0°20’0’’, Höhe: Meereshöhe , 25.11.2010

Heute morgen lassen wir uns easy Zeit mit abfahren und erledigen grad im nächsten Dorf (Miami platja) noch die letzten Sachen (Kopien, Post für Führerschein). Dann füllen wir noch den Wassertank. Weiter gehts Richtung Valencia. Die Sonne scheint so fest, dass wir sogar den Ventilator installieren müssen. Wir entscheiden uns, einen Campingplatz kurz hinter Valencia zu suchen. Bei Castilló überqueren wir den Nullmeridian! Und hier sind wir nun auf dem Camping el Saler, in Saler, kurz hinter Valencia. Neben uns ist eine Frau in einem ganz kleinen Zelt und singt in aller Lautstärke “Eviva España”, ununterbrochen. Wir nennen sie “crazy tent woman”. Der Typ nebendran klärt mich auf. Sie sei anscheinend drogenabhängig und er und seine Frau passen auf sie auf… soweit ich verstanden habe… na bravo;-) Wir geniessen es trotzdem, dass wir jetzt schon so weit südlich sind, dass wir zum Znacht auch draussen sitzen können. Das erste Mal benutzen wir unsere Öllampe, wie gemütlich!:-)

Camping el Saler, Spain, geo position N39°23’20.6’’W0°20’0’’, height: sea level , 25.11.2010

Today we take it easy. We deal with the rest of the stuff to organize (Copies, post, etc.) in the next village (Miami platja). Then we fill up the water tank. We go on direction Valencia. The sun is shining and we even have to install the ventilator and put sun cream. We decide to look for a camping shortly after Valencia. At Castillo we cross the zero meridian! Now we are at camping el Saler in Saler. Next to us a woman sits in her tent and is singing “Eviva Espana” very loudly. We call her “crazy tent woman”. A guy explains to me that she is drug dependent and he and his woman are looking after her… as far as I understand… Anyway, we enjoy that now it is warm enough to sit outside for dinner. We use our oil lamp for the first time, how cozy ☺.

On the road again!

Camping Oasis del Mar, Spanien, Geoposition N41°02’42.4’’ E 1°00’ 18.1’’ Meereshöhe 24.11.10

Das mit dem provisorischen Pass klappt tatsächlich und Christina trifft noch Martin Inderbitzin, der jetzt in Barcelona doktoriert, beim Konsulat. Er hat uns Unterkunft und Hilfe angeboten, die wir aber nicht in Anspruch nehmen müssen, da wir jetzt weiter können. Danke aber nochmals vielmals, Martin! Es war schön, dich mal wieder zu sehen!! Meinen provisorischen Pass werde ich wahrscheinlich in Rabbat, Marocco, gegen den definitiven austauschen. Ich kann ihn wahrscheinlich von Bern dort zur Botschaft schicken lassen. Wir müssen ja dann eh auf Peter und Sibylle warten. Sonst kann ich das auch sonst irgendwo in Africa machen, hat man mir gesagt. Jetzt muss ich nur noch den neuen Führerschein beantragen, den kann ich mir dann auch nach Marocco schicken lassen.
Bereits um die Mitagszeit verlassen wir Barcelona und fahren ein bisschen landeinwärts und dann durch ein wunderschönes Tal Richtung Tarragona.
Kurz darauf suchen wir uns einen Campingplatz am Meer, wo wir herunter kommen können vom Stress der vergangenen Tage (eigentlich warens nicht mal 48h) und ich flicke endlich die Pumpensteuerung. Zudem muss die Wäsche von gestern noch fertig trockenen.

Camping Oasis del Mar, Spain, geo position N41°02’42.4’’ E 1°00’ 18.1’’ hight: sea level, 24.11.10

I really get my temporary passport and I’m meeting Martin Inderbitzin, who at the moment does his PhD in Barcelona. He offered us his help and accommodation, which we don’t have to accept know, because we can drive on. But thank you Martin again!! I learn that I can change my temporary passport to my definitive one on the Consulate in Marocco (or somewhere else in Africa). Now I only have to organize my new drivers licence.
At lunch time we leave Barcelona and drive a little upcountry and then through a wonderful valley towards Tarragona. Shortly after we look for a Camping at the sea, where we can relax from the stress of the last days (actually it was barely 48 hours). Domi repairs the water pump and I hang up the cloths that we have washed yesterday.

Vorwärts

El Prat de Llobregat, Geoposition unverändert, 23.11.2010

Da wir nach dem ersten Aufwachen nicht mehr schlafen können, beginnen wir früh mit dem rumtelefonieren über Skype (keine Schleichwerbung sondern ein offenes Loblied) und machen uns danach auf den Weg zum deutschen Konsulat. Wir haben entschlossen, alles nach Starrkirch schicken zu lassen, wo es Peter abholen soll. Über Western Union schicken wir uns selber Geld. Wieder mit was Barem in der Tasche sieht das Ganze zudem wieder viel freundlicher aus. Auch sind die Catalanen unglaublich nett und hilfsbereit und dank der Hilfe von Christinas Mutter scheint das mit dem Pass auch zu klappen.
Irgendwann sind wir zu Fuss auf der La Rambla unterwegs und ich mache sogar ein paar Fotos. Wieder beim Hotel räumt Christina das Auto auf und ich flicke das kappute Rad. Meiner Grossmuter zu Liebe segne ich es mit ein bisschen von dem Wasser der Jungfrau von Fatima, das sie mir mitgegeben hat. Wir sind wieder in Reisestimmung. Im Hotel waschen wir noch die gebrauchten Kleider. Von Hand in der Badewanne versteht sich.
Fazit des ganzen Abenteuers:
1. Scheisse passiert überall.
2. Wir wissen jetzt wie man Dokumente im Ausland ersetzt.
3. Wir wissen wie Western Union funktioniert.
4. Mowag fahren im Grossstadtverkehr ist einfacher als zuhause, denn man braucht nicht so gut aufzupassen, da alle Verkehrsteilnehmer immer nur auf die grösseren Fahrzeuge acht geben Es gilt das Recht des Stärkeren. Zudem kann man parken wos Platz hat
5. Barça ist doch cool

El Prat de Llobregat, geo position unchanged, 23.11.2010

After we wake up for the first time we can’t sleep anymore. So we start early to organize things over skype (no hidden advert but an open hymn) and go to the German Consulate. We decided to let all our stuff sent to Starrkirch, where Peter can get it on his way to Africa. With Western Union we are able to sent us money. With cash in our pockets, live seems nice again. Moreover, the Catalan people are really nice and helpful people and with the help of my mother also the organization of my passport seems to work.
Then we walk through La Rambla and even make some pictures. Back at the hotel, I clean the Mowag and Dominik repared the broken tire. For his grandmother he blesses it with some of the Fatima water that she gave him. We are looking forward to the travel again and even wash our clothes back at the hotel. In the bath tup, of course.
Conclusion of the adventure:
1. Shit happens everywhere.
2. Now we know how to organize documents abroad.
3. We know now how Western Union workes.
4. Driving the Mowag in a big city is easier than at home, because you don’t have to be careful to much. All the others always watch the bigger cars, the right of the strongest counts. Moreover, you can park where there is space.
5. Braça is still cool.

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“Bienvenidos en Espana” (christina in Kursiv)

El Prat de Llobregat, Spanien, Geoposition N41° 19’ 15.4’’ E2° 6’ 03.4’’, Höhe 8m, 22.11.2010

Tag fängt gut an. Wir fahren zeitig los und wollen irgendwo an der Küste in der Nähe von Barca übernachten. In Perpignan kaufen wir ein fürs Nachtessen und 25 Liter Wasser. Beim Einfüllen des Tankes stelle ich fest, dass der Pumpenschalter am Wasserhahn nicht funktioniert. was eigentlich kein Problem ist sondern nur bewirkt, dass die Pumpe immer läuft, wenn der Innenraumstrom eingeschaltet ist. Ich will das am Abend ändern. Bei Le Perthus überqueren wir die Grenze zu Spanien. Das Wetter ist bestens und wir wollen uns irgendwo an der Küste einen Platz suchen. Am besten ein Campingplatz mit Internet und Möglichkeit zu duschen. Wir entscheiden uns aber, Barcelona noch hinter uns zu lassen und danach was zu suchen, da an der Costa Brava alles geschlossen und komplett überbaut ist. Auf der Hafenumfahrung platzt der Schlauch im rechten Hinterreifen. Ich denke, mitten in Barça im Abendverkehr auf der Autobahn schlimmer kanns nicht sein. Ich irre mich gewaltig denn kaum sind wir beide am Rad wechseln hällt ein Auto neben uns und klaut Christinas Tasche mit allen ihren Reisedokumenten sowie all unseren Karten und dem Bargeld. Das geht so schnell, dass wirs gar nicht mitkriegen sondern uns von zwei Bauarbeitern die hinter einer Absperrung arbeiten geschildert werden muss. Navigationsgeräte und Kamera die auch in des Diebes Reichweite gewesen wären, lässt er in Ruhe. Nach dem Radwechsel der eigendlich perfekt klappt machen wir uns auf die Suche nach einem Polizeiposten. Im dichten Stadtverkehr mit 5.2 Tonnen am Arsch beginne ich den Dieb zu verfluchen und wünsche ihm einen Tod durch ertrinken in einem Wasserbecken das ihm bis knapp über die Nase reicht. Wir fragen zwei Polizisten nach dem Weg “Donde esta una station de policia?”(dank Al Bundi weiss ich wie das geht) und ich habe es irgendwann ja mal gelernt, die erklären uns, dass wir zur Plaza Espagna müssen.
Leider kann man in unserem Navi (Garmin nüvi) keine Plätze sondern nur Strassen eingeben und ich verfluche den Dieb auf ein Neues, dass er uns das Navi nicht auch geklaut hat. Wir finden schliesslich den Platz dank den guten alten Wegweisern. Christina springt raus und ich mache mich auf die Suche nach einem Parkplatz. Eigendlich eine unmögliche Aufgabe mit so einem hohen Auto mitten in der Mio Stadt und ich mahle mir im Geiste eine zeremonielle Verbrennung meines FC Barcelona Leibchens aus. Schliesslich parke ich auf einem Lieferantenparkplatz und beginne mit der Sperrung der Kreditkarten. Als ich zum Polizeiposten komme ist Christina und mein Natel Easy Guthaben fertig. Ich hatte in der Zwischenzeit meine gesammten Spanischkenntnisse reaktiviert, bis ich endlich den Polizeibericht in der Hand hielt. Schon krass, was einem in Notsituationen wieder alles in den Sinn kommt! Nun suchen wir uns ein Hotel wo man den Mowag parken kann und wos Internet gibt um die Ersatzdokumente zu organisiren. Dank Papi können wir dieses wenigstens bezahlen, denn schliesslich sind wir vollkommen blank. Todmüde schlafen wir mit dem Ärger über uns selbst ein. Aber wir waren einfach noch nicht im Afrikamodus was die Sicherheit anbelangt!

El Prat de Llobregat, geo position N41° 19’ 15.4’’ E2° 6’ 03.4’’, height 8m, 22.11.2010


Actually, the day started really good. We started early with the goal to sleep somewhere at the coast close to Barcelona. In Pergignan we bought something for dinner and water for the water tank. While filling the tank, Domi realized that the pump for the tub was not working anymore. He planned to repare that in the evening. At Le Perthus we cross the boarder to Spain. The weather is wonderful and we plan to find a camping place at the coast with internet and shower. But while driving at the Costa Brava, we decide to better pass by Barcelone first and find something after Barca, because campings at the Costa Brava are closed and actually we don’t like it there very much. While we are driving on the highway around Barcelona, our back tire breaks. Domi thinks that worse than that it can not be: In the middle of the highway around Barca during rush hour… But he is mistaken tremendously… Because as we are changing the tire, somebody stops next to our car, opens the door and steels my handback with all my documents and all our money and credit cards in it. We don’t even see it, we get informed by construction workers next to the street. After the tire has been fixed, we immediately drive into Barca to find a police station.
To be continued… sorry I’m a bit stressed by the organization of things…. Find a german speaking person to translate for the moment, I will update this as soon as possible!!!
So, now I had time and nerves to continue;-):

In the middle of the terrible traffic in town, Dominik starts to curse the thief and wishes that he will die drowning in a water bath reaches just over his nose.
We ask two police men for the way to the police station: “Donde está una station de policia?” (thanks to Al Bundi, Domi knows how that workes and I have learned it long ago..). They explain us the way to the Placa españa, where the police station is located.
Unfortunately, our Navi (Garmin nüvi) can only find streets, not places. Domi curses the thief again for not having stolen the Navi as well. We find the place thanks to good old street signs. I jump out of the car and Domi searches for a parking space, what is actually an impossible thing in such a big city with such a big car… He’s visualizing a ritual burning of his FC Barcelona t-shirt. After he finally parks on a delivery parking, he starts to cancel the credit cards with his phone, that was actually the only important thing that hadn’t been stolen.
Meanwhile I am entering the police station. Totally naïve, I imagined before that I will come in there and everybody will look after me. In fact, when I entered, there was actually a long cue of people waiting, to whom happened a similar thing… crazy Barcelona… As it was finally my turn, I had to reactivate all my Spanish knowledge. Strangely, in an emergency situation it is surprisingly easy to do so. As I eventually hold the report in my hand, Dominik appears and his prepaid card of the mobile is empty.
Now we are searching for a hotel where you can park the Mowag and where they have internet to organize all the substitute documents and to cancel the remaining cards. Thanks to Domis dad and his faxed credit card we could pay the hotel. Because after all, we are totally broke.
Deadly tired we fall asleep frustrated by our own stupidity. We were just not yet in Afica mode concerning savety!

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Ab in den Süden

Sète, Frankreich, Geoposition N43°22’0.4’’E3°36’57.4’’, Höhe -3m gemäss GPS, 21.11.2010

Heute war unser Ziel: SÜDEN!! Zuerst entlang der Rhône über Valence, durch Weinbaugebiete (Côte du Rhône), dann durchs Landesinnere über Privas nach Montpellier. Diese Strecke führte uns über die wunderschöne Landschaft der Cevenne, die Toscana Frankreichs, wie wir fanden. Zeitweise fühlte man sich wie auf Elba. Auch die grandiose Passstrasse von Privas nach Aubenas lies uns nur stauen. Beim Tageskilometer 280 sahen wir dann endlich das Meer! Nun stehen wir auf einem Caravanparkplatz direkt am Meer ☺. Nach einem “grand maleur” mit dem Abwassertank (wie wollen das hier nicht eingehender behandeln…) haben wir uns endlich mal gewaschen. Sogar die Haare, alles im kleinen Waschbecken des Mowag ;-), ging aber! Ganz sauber sagen wir nun gute Nacht.

Sète, France, geo position N43°22’0.4’’E3°36’57.4’’, height -3m, 21.11.2010

Today our goal was: SOUTH!! First along the Rhône through Valence and Vineyards (Côte du Rhône), then though the country over Privas towards Montpellier. This route led us to the beautiful landscape of the Cevenne, the Toscana of France, as we think. Sometimes we felt like being in Elba. We especially liked the spectacular pass-street from Privas to Aubenas. At day-kilometer 280 we finally saw the sea! Now we are standing on a Caravan parking space directly by the sea ☺. After a “grand maleur” with the dirty-water-tank (we don’t want to go into detail with that…) we washed us for the first time in the Mowag. We even washed our hair in the small sink of the Mowag ;-) but it worked! Very clean, we say good night now.

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Beaujolais Nouveau

Les Roches-de-Condrieu, Frankreich, Geoposition N45°27’ 35.0’’ E 4° 46’59.2’’ Höhe 149m Rohneufer, 20.11.2010

Ab Neuchâtel sind wir auf der legendären LaFretteRoute durchs Val des Travers über Pontarlier und Champagnol nach Lans les saugniers gefahren. In Lans haben wir die leere Gasflasche die uns Peter mitgegeben hat, durch eine neue getauscht und eine Dose Fois gras de Ganard gekauft. Voller Scham über das traurige Schicksal der gemästetten Gänse haben wir diese mit Brot und Käse zum Mittagessen verspeist. In Lans verliesen wir die LFR Richtung Bourge on Bresse und weiter Richtung Lyon. Aus Angst vor dem Grossstadtstau wollten wir Lyon grossräumig umfahren. Dies brachte uns in den Stau von Villefranche… Da dort gerade ein Fest im Gang war, mussten wir auf eine andere Strecke ausweichen. So fuhren wir zwar ins wunderschöne Anbaugebiet des Beaujolais, wo gerade der Beaujolais Nouveau gekelltert wurde, aber das brachte uns auch vor die ethische Grundsatzfrage: Darf ich Trackpunkte aus der Tagesroute löschen damit diese eine bessere Falle macht?..... Schlussendlich sind wir dann doch durch Lyon gefahren einfach ca 1.5h später und ohne Stau. Zudem hat es mit dem Einsetzen der Dunkelheit zu regnen begonnen und zwar recht heftig.

Les Roches-de-Condrieu, France, geo position N45°27’ 35.0’’ E 4° 46’59.2’’ height 149m coast of the Rhone, 20.11.2010

From Neuchâtel we drove on the legendary LaFretteRoute through the Val des Travers over Pontarlier and Champagnol to Lans les saugniers. In Lans we exchanged the empty gas bottle from Peter to a new one and bought a tin of Fois gras de Ganard. Totally embarrassed by the destiny of the poor overfeeded gooses we eat the Fois gras with bread and cheese for lunch. In Lans we left the LFR, driving to Bourge on Bresse and Lyon. Since we were scared of the big-city-traffic-jam, we didn’t want to drive directly to Lyon but circumvent it on a large scale. This brought us into the traffic jam of Villefranche… Because of a festival there, we had to drive to another route. That’s how we got into the beautiful vineyards of Beaujolais, where they were just selling the Beaujolais nouveau. However, now we had to face an ethical question: Am I aloud to delete track point of the daily route to not to make it look too stupid?... Finally we drove through Lyon anyways, only with a delay of 1.5 hours and without traffic jam. On top, it started to rain heavily at dawn.

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Der erste Tag

Neuchâtel, Schweiz, Geoposition N46°59’49.5’’E6°57’15.5’’, Höhe 421m, 19.11.2010:
Mit unserem Ziel Frankreich sind wir kläglich gescheitert… Aber das ist eigentlich kein Problem, denn wir haben eine tolle Spritztour durch die schöne Schweiz gemacht. Über Herrenschwanden, wo Sibylle wohnt, durch schöne Dörfer bis Neuchâtel. Nun sind wir hier auf einem Parkplatz am Neuenburgersee und haben das erste Mal im Mowag gekocht und gegessen (Spaghetti Bolognese)! Ein tolles Gefühl und doch etwas komisch, wenn man denkt, dass der Mowag nun unser Zuhause für ein ganzes Jahr werden wird. Aber wir freuen uns drauf! Nun sitzen wir gemütlich im Mowag auf dem Bett und schreiben und lesen und reden ☺.

Neuchâtel, Switzerland, geo position N46°59’49.5’’E6°57’15.5’’, height 421m, 19.11.2010:
Our goal to reach France failed completely… but actually this is not a big problem, because we had a wonderful trip through beautiful Switzerland. Over Herrenschwanden, where Sibylle lives, through beautiful villages until we reached Neuchâtel. Now we are on a parking space at the lake of Neuchâtel. We cooked and eat for the first time in our Mowag (Spaghetti Bolognese)! A wonderful feeling but also a little bit strange, when we think that the Mowag is going to be our home for the whole next year. But we’re looking forward to it! Now we sit on our bed inside the Mowag and write, read, talk ☺.

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Es geht los!!

Starrkirch-Wil, Schweiz, 19.11.2010:
Nach langer Vorbereitungszeit geht es jetzt endlich auf unsere grosse Reise! Zuerst geht's zu Sibylle nach Bern, wo wir noch Kleider zum verschenken zuladen. Dann wollen wir eventuell noch die letzten fehlenden Reiseführer kaufen. Übernachtungsziel ist Frankreich (irgendwo auf einem Parkplatz;-)).
Bis zum nächsten Eintrag!!:-)

Starrkirch-Wil, Switzerland, 19.11.2010:
After a long preparation time we're finally leaving for our big trip! First we will pass by Sibylle in Bern to load some clothes, which we want to take with us for presents. Then we plan to buy some missing travel guides. Sleeping destination will be France (somewhere on a parking space;-)).
Till our next entry! :-)

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Wie öffne ich ein Trackfile? How to open a Trackfile?

1. Datei Speichern auf deinem Computer!
2. Google Earth aufmachen (oder ein ähnliches Programm)
3. Datei anklicken (Maustaste nicht loslassen), Maus über das Fenster von Google Earth ziehen, Taste, loslassen
zum Üben:
Testfile.gpx

Wenns nicht klappt, schreib ein Kommentar oder frag jemanden der sich mit Drag and Drop auskennt.

1. Save file on your computer
2. Open Google Earth (ore something similar)
3. Drag and drop the file to Google Earth.
for your exercise:

Testfile.gpx

If it's not working, send us a comment or ask someone who knows drag and drop

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